Ein Brief von Frau Laussot aus
Florenz sei eingetroffen. Sendet Prospekt des
Preisausschreibens und das Quartett von Bottesini.
Spiele Konzerte in Hamburg, Leipzig und Berlin; Dresden und
Chemnitz seien weitere Stationen (Liszts "Prometheus", neue Ouvertüre von Emil
Naumann und die 8. Symphonie von Beethoven). Lobt die eigene Aufführung vom 24. Januar ("Eroica").
Popper aus Löwenberg habe
mit Volkmanns Celloconcert sehr gefallen.
Entschuldigt, den E. mit John geplagt zu haben. Sei
mit Kösting-Propaganda bisher nicht glücklich
gewesen. Hofft, dass Rötscher (der Vater eines
Schülers) in der Spenerschen Zeitung über die "Zwei
Könige" referieren werde. Karl Heigel habe einen
Artikel in der "Fackel" über "Columbus" versprochen.
Nimmt Schuld auf sich, dass die Symphonie op. 96 erst in
der Saison 64/65 zur Aufführung gelange. Bronsart
habe vermutlich keine Lust auf eine Anstellung in Mainz. Habe
deswegen rechtzeitig an Seifriz nach
Löwenberg geschrieben. Erwähnt Einladung nach
St. Petersburg (10. März bis Mitte April). Habe eine
Verdifantasie ("Ballo in maschera") schreiben müssen ("unwerth Dir zu Augen zu
kommen"). Hofft, dass die Frau des E.s weniger
leidend sei. Will Brendel und Co. ganz fallen
lassen. Erhalte wegen der "Fackel" grobe Briefe (Geschäftsstörung).