Scheiterte beim Versuch, betreffend den Auftrag des E.s bei
Berlioz und Wagner etwas zu bewirken. Wagner sei ernsthaft erkrankt und mit dem
"Tristan" beschäftigt, der genügend Stoff für den zweiten Band "Die Wagnerfrage"
gebe. Der erste Teil sei nicht ohne Spuren an Wagner vorbeigegangen. Berlioz habe
versichert, nichts Passendes im Pulte zu haben, was dem Albumzwecke dienlich sein
könnte und der Respekt vor Schiller lasse diesen
nichts Geringfügiges komponieren, da dieser mit den "Trojanern" beschäftigt sei.
Berlioz werde an die Schwägerin denken, wenn ein
Musikfest in Baden-Baden stattfinden werde. Habe in Jaëlls Konzert mit diesem Liszts "Préludes" gespielt. Reisepläne: Basel, Paris, Utrecht, Wien.
Bittet den E., Schott mitzuteilen, dass das
"Tannhäuser-Duo" [von Bülow und Singer] mit einer
Kürzung von vier Seiten einen sehr guten Eindruck gemacht habe. Armingaud sei ein sehr guter Geiger (sein Quartett:
Jacquart, Lalo, Lapret). Bittet Raff, ihm sein
erstes Streichquartett op. 77 zu senden. Hätte gerne mit
Armingaud die Sonate op. 78 gespielt, aber es habe an
Zeit gemangelt. Schuberth sei ein paar Tage hier gewesen,
habe sich als etwas "nach- und fahrlässiger Mensch" gezeigt und sei weiter nach
London. Dieser habe sein Versprechen, zur Aufführung des
Trios von Franck ("leider vollständiges Fiasko!")
zurückzusein, nicht gehalten. Empfehlungen an die Frau.