Berichtet von einem Konzert in Stuttgart. Erinnert an die Aufführung der "Prätendentenfantasie"
[WoO 7] [1. Januar 1848]. Berichtet von Chorprobe in München mit "Lohengrin" und "heiliger Elisabeth". Ärgert sich über den "afrikanerischen Artikel" des E.s und die "feuchte Rührung" Emil Bocks. Möchte Brendel, der bald an der Schwindsucht sterben werde, den Artikel des A.s senden. Sistiere die Überzeugung, dass [Wilhelm] Freudenberg ein Lump sei. Ärgert sich über Alide Topps Reise nach Stralsund mit den Gebrüder Müller.
Empfielt dem E. zwei Pianisten nach Wiesbaden, die besser seien als [Adolf] Blassmann: Albert Werkenthin und Heinrich Barth, ein Schüler von Friedrich Kiel. Freut sich, dass das Bohren bei Siegel eine Publikation zur Folge hatte, besser als Forberg. Von Liszt kriege dieser aber nichts mehr. Ärgert sich über den Artikel von Julius Schäffer über Wagner. Da der E. weder Wagnerianer noch Lisztianer sei, sondern eben Raff, werde dieser
das "De profundis" op. 141 wohl akzeptieren. Reise nach Paris, um der Aufführung der "Graner Messe" beizuwohnen. Könne dieses Jahr nur die Suite op. 91 spielen. Möchte auch das Quintett und das zweite Trio spielen. Ersteres spiele [Theodor] Ratzenberger mit dem Ritterschen Quartett in Würzburg. Berichtet, dass Pruckner liebeswürdig gewesen sei. Mit Singer stehe dieser gut, doch zwischen Singer und [Siegmund] Lebert herrsche Todfeinschaft.